Dr. Rente Anwaltskanzlei
             Arbeitsrecht - Wirtschaftsrecht

Kündigungschutz

Arbeitnehmer für ihr Arbeitsverhältnis i.d.R. einen allgemeinen Kündigungsschutz, wenn in dem

  • jeweiligen Betrieb mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt werden, und
  • das Arbeitsverhältnis ohne Unterbrechung länger als sechs Monate bestanden hat.

Besteht ein allgemeiner Kündigungsschutz, dann kann eine Kündigung nur rechtswirksam sein, wenn ein Kündigungsgrund besteht. Kündigungsgründe sind:

  • verhaltensbedingte Kündigung
  • personenbedingte Kündigung
  • betriebsbedingte Kündigung.

Bestimmte Personengruppen zusätzlich einen besonderen Kündigungsschutz, der durch ihren Status begründet ist, z.B. werdende Mütter, schwerbehinderte Menschen oder Auszubildende.

Besteht ein Betriebsrat, dann muss der Arbeitgeber eine Anhörung des Betriebsrats vor der Aussprache der Kündigung durchführen.

Eine Kündigung kann als

  • Beendigungskündigung oder
  • Änderungskündigung ausgesprochen werden.

Eine Kündigung kann nur schriftlich erfolgen.

Bei einer ordentlichen, fristgemäßen Kündigung endet das Arbeitsverhältnis zum Ablauf der Kündigungsfrist. Die Frist beginnt mit Zugang der Kündigung, und ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder den gesetzlichen Kündigungsfristen für Arbeitsverhältnissen gem. § 622 BGB.

Bei einer außerordentlichen, fristlosen Kündigung endet das Arbeitsverhältnis dagegen sofort. Für eine solche Kündigung muss ein wichtiger Grund bestehen (§ 626 BGB)

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