Dr. Rente Anwaltskanzlei
                    Arbeitsrecht - Wirtschaftsrecht

Aufhebungsvertrag

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Arbeitgeber und Arbeitnehmer können einen schriftlichen Vertrag abschließen, mit das zwischen ihne bestehende Arbeitsverhältnis aufgehoben wird. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich also ohne Kündigung voneinander trennen, aber beide Seiten müssen zustimmen.

Dabei hat der Arbeitnehmer keinen grundsätzlichen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung. Es ist in der Praxis aber üblich, eine Abfindung zu bezahlen, und das Risiko einer Kündigungsschutzklage wie auch den "Besitzstand Arbeitsplatz" damit auszugleichen. Daneben regelt ein Aufhebungsvertrag üblicherweise auch weitere typische Fragen, z.B. das zu erteilende Arbeitszeugnis, offene Urlaubsansprüche, Überstundenausgleich und anderes mehr: Das Arbeitsverhältnis wird beendet, und alle offenen Positionen können eingebracht und ausgeglichen werden. 


Während für den Arbeitgeber oft die Höhe der Abfindungszahlung und das Risiko einer Kündigungsschutzklage über den Abschluss eines Aufhebungsvertrages entscheidet, sind für den Arbeitnehmer meist der Abfindungshöhe das Risiko einer Sperrzeit in der Arbeitslosenversicherung und der Erhalt einer guten Zeugnisnote (d.h. die Verbesserung künftiger Chancen auf dem Arbeitsmarkt) wichtig.

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